Ruhe bewahren, wenn die Nerven blank liegen

Stress, Überforderung und innere Anspannung: Alles nur Kopfsache?

Unser Alltag ist geprägt von vielen Herausforderungen: Job, Uni, Prüfungsstress, Krankheit, ein Umzug, eine Trennung… All diese Faktoren bringen ein grosses Veränderungspotenzial mit sich. Die meisten dieser besonderen Lebens-Events sind kurzweiliger Natur: Eine Prüfung ist irgendwann geschrieben und benotet, der Umzug abgeschlossen und das dringende Projekt im Beruf finalisiert. In diesen Fällen kann der Stress uns zu Höchstleistungen anspornen. Andererseits kann er aber auch seelische Belastungen mit sich bringen – besonders dann, wenn er über einen längeren Zeitraum hin besteht. Die Anzeichen für eine wachsende innere Nervosität und Unruhe sind zunächst subtil, aber werden mit der Zeit deutlicher: Das zur-Ruhe-kommen fällt zunehmend schwer, es stellen sich nervliche oder körperliche Signale ein und man reagiert hektisch, dünnhäutig oder gar abweisend auf seine Mitmenschen. Das Resultat ist innerer Stress, der den Ärger auf die eigene, gefühlt übertrieben negative Reaktion nur verstärkt und im Umkehrschluss zu weiteren Ausbrüchen führt. Ein Teufelskreis, den man so schnell wie möglich versuchen sollte, zu durchbrechen.

Die Ursachen für innere Unruhe, Stress und Nervosität sind vielfältig

Eine der Hauptursachen für seelisches Ungleichgewicht sind Schlafprobleme, die oft aus den Anspannungen im Alltag heraus resultieren. Aufgrund des Schlafmangels fühlen wir uns unkonzentriert, müde und gereizt und im Umkehrschluss stellt sich der Schlaf aufgrund wiederkehrender Gedanken und negativen Gefühlen nicht ein.

Mögliche Ursachen für eine innere Unausgeglichenheit und nervöse Stimmungsschwankungen

  • familiärer oder berufsbedingter Stress
  • Zeitdruck und hohes Arbeitspensum
  • Perfektionismus, gegenüber sich selbst und anderen
  • Reizüberflutung / Überempfindlichkeit gegenüber Umweltreizen
  • temporäre, stark belastende Lebenssituationen

Wenn man seine ganz persönlichen Auslöser für Stress kennt, kann man ihnen produktiv entgegenwirken. Dies sollte so früh als möglich geschehen, da diese sonst ernsthafte Folgen für Körper und Seele, bis hin zu einem Burn-Out oder einer schwerwiegenden Depression, nach sich ziehen können.

Auch der Körper reagiert bei innerer Unruhe und Nervosität

Der Umgang mit uns selbst und anderen spiegelt sich besonders deutlich, wenn die Nerven blank liegen. Und auch in unserem Körper hinterlässt Stress deutliche Spuren. Vegetative Symptome wie Schweissausbrüche, Herzklopfen und Zittern, Schwindel, Benommenheit und Schwächegefühle vereinnahmen uns. Halten die stressigen Lebensbedingungen über einen längeren Zeitraum an, können sich weitere körperliche Symptome wie Atembeschwerden, Beklemmungsgefühlen, Missempfindungen, Hitzewallungen und Kälteschauern, Übelkeit und sogar Erbrechen hinzugesellen. Stress schwächt unser Immunsystem und Krankheiten haben jetzt ein leichtes Spiel. Folgt auf eine längere Zeit der Anspannung keine bewusste Entspannung, sind dies die deutlichsten Alarmsignale unseres Körpers, aktiv etwas gegen den Stress zu unternehmen. Dies sollte, je nach Ausprägung, idealerweise in enger Absprache mit einem erfahrenden Arzt erfolgen.

Diese Fragen helfen bei der Bestimmung nervöser Beschwerden:

  • Welche Symptome lassen eine innere Unruhe vermuten?
  • Wie lange bestehen die belastenden Symptome?
  • Tritt die Stresssituation erstmalig auf oder wurde sie bereits ärztlich behandelt?
  • Ob und welcher Form treten psychische Belastungen im Alltag auf?

Strategien für den bewussten Umgang mit Stress

Um Stress und seinen Folgen produktiv entgegen zu treten, gibt es mehrere Strategien: Stressvermeidung, Stressabbau und das sogenannte Coping. Im ersten Falle wird versucht, die Ursache der inneren Unruhe herauszufinden und die Entstehung des Stresses zu vermeiden. Die zweite Möglichkeit ist die Erarbeitung von Hilfestellungen, die den Umgang mit den irritierenden Situationen vereinfachen. Die dritte Strategie – das Coping – beinhaltet Lösungen zum Abbau der Stressreaktion, entweder per Änderung der äusseren Situation oder inneren Einstellung zur stressigen Situation. Letzteres ist besonders wichtig.

Gestresst und nervös? Die innere Einstellung macht den Unterschied

Die zentrale Fragestellung der Coping-Strategie lautet: Wie sieht die Situation objektiv betrachtet aus und wie sehen andere sie? Anhand eines kleinen Fragebogens lässt sich die stressauslösende Situation bewerten:

  • Welche Erwartungshaltung, Gefühle und ggf. Ängste trage ich in mir?
  • Welches realistische Bild haben meine Mitmenschen (Arbeitskollegen, Familie, Freunde) von mir?
  • Wer ist für meine Probleme verantwortlich?
  • Übertreibe ich oder schätze ich die Situation richtig/realistisch ein?
  • Bin ich tatsächlich handlungsunfähig/hilflos?
  • Vor- und Nachteile der eigenen, inneren Einstellung hinterfragen: Was würde sich ändern, wenn ich einen oder mehrere Aspekte ändere?
  • Zukunftsprognose: Wie würde ich die derzeitige Situation mit etwas Abstand realistisch bewerten?

Auch wenn die Gefühle Achterbahn fahren: Versuchen Sie, die Situation möglichst realistisch und pragmatisch einzugrenzen. Wenn Sie dies nicht alleine schaffen: Scheuen Sie sich nicht, eine professionelle Beratung und Hilfe zur Lösungsfindung in Anspruch zu nehmen.

Mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit im Alltag: Anleitung zur Selbsthilfe

Sei es im privaten oder beruflichen Umfeld: Wenn Sie sich in einer emotionalen Sackgasse befinden und der Stress Sie zu überfordern droht, dürfen Sie sich erlauben, Ihre Kollegen oder Familienmitglieder um Hilfe zu bitten. Nehmen Sie sich Zeit, die Gedanken zu sortieren und erlauben Sie sich dafür zum Beispiel eine kleine Auszeit, zum Beispiel mit einem Spaziergang an der frischen Luft. Dieser Tapetenwechsel ermöglicht es, auf andere Gedanken zu kommen, sich zu sammeln und die anstehenden Aufgaben zu sortieren und ggf. auch zu delegieren. Planen Sie ein paar kleine Zwischenpausen ein, das unterbricht die Routine und das Gedankenkarussell. Für den Abend können Sie sich zum Abschalten ein kleines Ritual aneignen. Dieses kann zum Beispiel aus einem entspannenden Bad bestehen, einer Meditation, einer Tasse Tee, dem Lesen eines schönen Buches… Um besser einschlafen zu können, ist es hilfreich den Tag rund zwei Stunden vor der Nachtruhe abzuschliessen. Und wenn die Anspannung und innere Unruhe Sie gar nicht aus ihren Fängen entlassen wollen, kann ein pflanzliches Arzneimittel helfen.

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