Feigenfrucht

Bei Verstopfung

Die Echte Feige, auch als Feigenbaum bekannt, wird bis zu zehn Meter hoch und trägt essbare, grüne oder violette Früchte. Von der Erscheinung her wirkt der Baum schon fast strauchartig, denn er wächst mehr in die Breite als in die Höhe. Der Feigenbaum stammt vermutlich aus Kleinasien, wird aber schon seit Jahrhunderten im gesamten Mittelmeerraum angepflanzt.

Feigen werden roh oder getrocknet gegessen sowie zu Feigensenf oder Feigenmarmelade verarbeitet. Und noch mehr als das: Feigen wird eine abführende Wirkung nachgesagt.

Bestandteile, Wirkungsweise und Anwendungsgebiete der Feigenfrüchte

Neben Fruchtzucker, den Vitaminen A, B und C und den Mineralstoffen Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen enthalten Feigenfrüchte Ballaststoffe, die die Verdauung fördern.
Bei getrockneten Feigen liegt der Ballaststoffanteil sogar deutlich höher als bei frischen Feigen, nämlich zwischen circa 9 und 13 Prozent.

Das macht die Frucht des Feigenbaumes zu einem effektiven Helfer in naturheilkundlichen Medikamenten, die zur kurzfristigen Behandlung bei Darmträgheit und Verstopfung eingesetzt werden – häufig in Kombination mit Sennesfrüchten. Während letztere die Darmperistaltik anregen und abführend wirken, sorgen Feigen aufgrund ihrer Schleimstoffe, ihres Fruchtzuckergehaltes und der Fruchtsäure für einen weichen, gleitfähigen Stuhl.